So schmeckt der Sommer!
Nun sind wir schon einen Monat im neuen Stall und haben uns sehr gut eingelebt. Baron hat sich sehr schnell und gut in die neue Haltungsform eingefunden und hatte ich anfangs mit einem nervösen, aufgedrehtem Pferd gerechnet, überraschte er mich mit einer Coolness, sein neues Zuhause tut ihm augenscheinlich sehr gut. Ich kann haltungs-, fütterungs- und reittechnisch einfach individuell auf mein Pferd eingehen und das genieße ich.
Mit großer Verwunderung musste ich feststellen, dass mein Pferd mit fast 8 Jahren einen erneuten Wachstumsschub hatte, er ist noch breiter geworden, besonders an der Schulter- und Widerristpartie zu sehen. Natürlich machte sich das Wachstum wieder mit einem verstärkten Kniebandproblem bemerkbar. Irgendwann sollte selbst mein Frederiksborger zu wachsen aufhören. Für mich wäre er schon massig genug.
Um aber eventuelle Folgeschäden aufgrund der jahrelangen Kniebandproblematik abzumildern, habe ich mich für ein "Rundum-Sorglos-Paket" entschieden. Der Reihe nach wird Baron nun an den Zähnen behandelt, chiropraktisch betreut und die Kniebänder akupunktiert. Auch habe ich seine Fütterung weiter optimiert und er bekommt nun ein speziell auf ihn abgestimmtes Zusatzfutter, das den Gelenkstoffwechsel und die Bänder unterstützen soll. Die Grundfütterung mit täglich Heu ad libitum, 2 kg ganzem Hafer und 70 g Magnolythe der Firma Iwest behalte ich seit Jahren bei, never change a running system. Ebenso führe ich eine Kur mit ausgesuchten Schüssler Salzen über eine Dauer von sechs Monaten durch. Das Programm wurde natürlich mit meiner Tierärztin abgesprochen, eine schulmedizinische Behandlung der Bänder (Einspritzen) ist nicht notwendig, da es wachstumsbedingt auftritt und die Symptome immer wieder eine Zeitlang verschwinden.
Durch den Stallwechsel und nun mehr härteren Böden in Halle und Aussenplatz verspreche ich mir ebenfalls eine positive Veränderung in Hinblick auf die Bänderproblematik.
Das Hauptaugenmerk lege ich natürlich auf das Training. Hier habe ich in letzter Zeit zu wenig auf das Geraderichten geachtet, Baron ist mit seinem langen Hals und seiner Beweglichkeit im Rücken oftmals wie eine Schlange, hier muss ich akribisch und je nach Natürlicher Schiefe auf mehr oder weniger Biegung achten, daran arbeite ich derzeit vermehrt.
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(c) Schoeppl.info - Last modified: 02.07.2010
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