Fütterung ist das A und O


Die Fütterung ist der Teil, den ich als Pferdebesitzer und Ausbilder neben der Gymnastizierung steuern kann, und der auch einen großen Anteil an der Leistung meines Pferdes hat.
Seit einigen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Fütterung von Pferden, habe Fachliteratur gelesen und Rationsberechnungen durchgeführt.
Es gibt eigene Software mit fertigen Rationsberechnungen, in die man nur noch die individuellen Daten eingibt. Man kann aber auch mit etwas Zeit, Taschenrechner und Papier bewaffnet, selbst tüfteln.

Das allerwichtigste Futtermittel ist gutes Heu. Ich bevorzuge feines, nicht staubiges, leicht grünliches Heu, das gut duftet. Rauhfutter ist wichtig für eine gut funktionierende Verdauung und die hat auch Auswirkungen auf die Rückentätigkeit des Reitpferdes.

Als Minimum gilt 1 kg Heu pro 100 kg Gewicht, wobei ich bei Baron von 1,5 kg pro 100 kg Gewicht ausgehe und lieber beim Kraftfutter spare. Über Nacht bekommt Baron sein Heu aus einem engmaschigen Heunetz mit 5 x 5 cm Maschenbreite. So verlängere ich die Fressphase, dies entspricht auch der natürlichen Haltung eines Pferdes.

Die Box ist mit gutem Stroh eingestreut, das er zwar nicht in Massen fressen soll, aber so hat er keine Futterkarenzen und hat immer etwas zu knabbern.

Im Sommer kommt Gras dazu, das das Heu teilweise ersetzt. Unsere Koppeln werden portioniert, das kommt der Figur der Pferde entgegen. Trotzdem ist es die natürlichste Nahrungsaufnahme eines Pferdes und sollte ihm auch ermöglicht werden.

PaddockAugust4.jpgAugust 05

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit den Firmen St. Hippolyt und Iwest gemacht. Das Futter St. Hippolyt Struktur-Energetikum bekommt Baron in den kälteren Monaten, da es ihn rund erhält und auch die notwendige Energie bereitstellt. Durch Struktur-Energetikum ist Baron mit allen notwendigen Mineralien versorgt. Sollte zusätzliche Energie notwendig sein, füttere ich ganzen Hafer zu.

BaronKoppelHerde02.jpg

Im Sommer muss ich auf den Weidegang und somit die Grasaufnahme Rücksicht nehmen. Damit ich nicht zuviel Eiweiß im Futter habe, variiere ich bei Koppelgang das Kraftfutter in Ruhe- und Arbeitsfutter. Ganzer Hafer ist  mein Favorit, dazu das Mineralfutter Magnolythe von der Firma Iwest. Dieses Futter ist sicher nicht billig, aber seinen Preis mehr als wert. Kürzere Lösungsphase und lockere Muskulatur führe ich auf dieses Mineralfutter zurück, das mein Pferd mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren versorgt.

Zur Unterstützung beim Muskelaufbau hat sich Magnoturbo von Iwest bewährt. Natürlich ersetzt sie nicht die korrekte Gymnastizierung, aber man sieht die Wirkung auf jeden Fall.

Kurweise über die Dauer von 3 Monaten gebe ich Keller's echte Leinsamen aus der Schweiz, diese haben sich bei uns bewährt und ich kann sie uneingeschränkt empfehlen: www.leinsamen.eu .

Ein frei zugänglicher Salzleckstein ist natürlich, ebenso wie sauberes Wasser aus dem Selbsttränker, Pflicht.

 

 



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