Ein Tag hat 24 Stunden...


Die Gene des Pferdes geben vieles vor, aber eine leistungsgerechte und ausgewogene Ernährung, passend zum jeweiligen Pferd, und eine gute Haltung können einiges noch optimieren.

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Baron ist in Dänemark auf riesigen Koppeln und viel Weidegang aufgewachsen. Nach seiner Ankunft in Österreich musste er sicher Abstriche in Bezug auf die Koppelgröße machen, aber ich habe eine ideale Lösung für uns beide gefunden.

Boxenhaltung in einem kühlen, gemauerten Stall, der gegen Hitze und Insekten schützt. Ein drainagiertes Allwetterpaddock, das täglich abgesammelt wird und auf dem die Pferde auch bei Schlechtwetter und im Winter ihre freie Bewegung  in der Herde haben.

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In den Sommermonaten soviel Koppelgang wie möglich. Ich bin der Meinung, ein Pferd ist nicht aus Zucker, ein Regenguss ist genauso natürlich wie die Sonne. Mir ist eine geregelte Hierarchie in der Herde wichtig, so vermindert man das Verletzungsrisiko, die Rangordnung ist geklärt und es herrscht Ruhe.

Im Sommer kommen die Pferde bei großer Hitze tagsüber in den Stall, den sie gerne aufsuchen. Am Abend und über Nacht sind sie wieder auf der Koppel. So umgeht man das Hitzeproblem im Hochsommer.

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Die freie Bewegung auf der Koppel ist immens wichtig für den gesamten Bewegungsapparat. Wir erwarten von unserem Pferd, dass es ein Bewegungskünstler unter dem Sattel ist, aber sonst soll es in der Box verwahrt werden? Die freie Bewegung gewährt ein gutes Lungenvolumen, einen gesunden Gelenkstoffwechsel und einen ausgeglichenen Charakter.

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Es wird immer wieder angeführt, dass das Verletzungsrisiko auf der Koppel groß wäre. Nun, es kommt immer auf die richtige Herdenzusammenstellung an. Bei gutem Stallmanagement kann man das Risiko minimieren. Ganz im Gegenteil, viele reine Boxenpferde verletzen sich, wenn sie einmal auf die Koppel dürfen, da sie sich verausgaben oder ihren Körper nicht beherrschen können.

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Ein Pferd ist 24 Stunden am Tag ein Pferd, nicht nur in den zwei Stunden, die ich täglich im Stall bin. Deshalb sollte sich jeder Pferdebesitzer Mühe geben, den besten Stall für sein Pferd zu finden, Annehmlichkeiten für den Reiter sollten immer hinten anstehen.

 



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